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Fotoalbum 2016

Verehrter Betrachter des Fotoalbums 2016.
Durch Anklicken gelangen Sie in die Übersichten und Einzelansichten oder Animationen !!!
Alle Fotos sind - soweit nicht anders vermerkt - von Werner Fuhlrott.

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Samstag, 23. April. Es ist zehn Uhr und ich traue meinen Augen nicht. Eine Abordnung der Jugendfeuerwehr Ofenerdiek unter der Leitung von Maleen Albers marschiert in voller Ausrüstung auf den Dorfplatz. Sie haben Wort gehalten und wollen uns bei der Nistkasten-Aktion unterstützen. Die  finanzielle Förderung hierfür erhielt der Bürgerverein Etzhorn von der  Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.
Aufregung an der Butjadinger Straße, drei Fahrzeuge der Feuerwehr warten auf die Beladung mit 80 Nistkästen, von Horst Büsing jeweils mit einer eigenen “Hausnummer” in weißer Farbe versehen.
In der Jugendfeuerwehr sind nicht nur Jungen. Ein Mädchen hat sich ihnen angeschlossen und fühlt sich sehr wohl in dieser Jungengemeinschaft. Ich nehme sie in den Arm und bedanke mich bei ihr und da meinte sie zaghaft: Ich hatte heute Morgen keine Lust so früh aufzustehen. Ich kann sie verstehen! Und darum ist dieser Einsatz für uns alle besonders wertvoll.
Bericht: Irmtraut Fuhlrott
 

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Donnerstag, 23. Juni. Die Hilfe der Jugendfeuerwehr Ofenerdiek bei dem Aufhängen der Nistkästen wird durch die finanzielle Förderung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung mit einem Grillnachmittag belohnt.
Es ist bei der Jugendfeuerwehr so üblich, dass die Gepäckabgabe für eine Zeltlagerwoche mit geselligem Zusammensein begleitet und für das leibliche Wohl mit Gegrilltem gesorgt wird. Passende Beilagen wie Kartoffel- und andere Salate werden von den Eltern beigesteuert. Impressionen wurden fotografisch festgehalten von
Gerriet Broel
 

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Die Oldenburgische Bürgerstiftung möchte mit Spenden, Zustiftungen und Vermächtnissen von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie von regional ansässigen Unternehmen kontinuierlich Stiftungsvermögen aufbauen.
Aus diesem Grund wird jährlich ein sogenannter Bürgerbrunch veranstaltet, so auch am Sonntag, 26. Juni wiederum auf dem Schloßplatz in Oldenburg.
Impressionen wurden fotografisch festgehalten von
Irmtraut Fuhlrott.
 

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Dienstag, 19. Juli. Eine gemütliche Bustour ins Münsterland erwartet uns. Wir wollen das Iglo Werk in Reken besichtigen. Iglo produziert eine breite Palette von Tiefkühlkost Erzeugnissen. Sie reicht vom Gemüse bis hin zum Fisch in den vielfältigsten Sorten. Am bekanntesten ist der Spinat in vielen Kreationen. Der Spinat mit dem “Blubb” ist uns allen bekannt. Und natürlich die Fischstäbchen.
Gemüseabbau hat im Münsterland lange Tradition. Das Klima und die sandigen Böden eignen sich optimal für den Anbau. Nach starken Regenfällen trocknet er rasch wieder ab.
In der Iglo Werkbahn werden wir durch die Hallen an den Verarbeitungsstraßen entlang gefahren, und wir staunen über die riesigen Mengen Spinat, die verarbeitet werden. Spinat ist das erste und letzte Gemüse im Jahr welches angebaut wird. Saatgut wird von Iglo an die Landwirte weitergegeben und ist nach 35 - 40 Tagen erntereif.
Mineraldünger, optimal hergestellt nach den Richtlinien des Iglo Werkes, sorgt für beste Qualität. 80 Landwirte, alles Familienbetriebe, sorgen für stets gleichbleibende Qualität. Auf weiteren Feldern werden Schnittlauch, Rotkohl und der bei uns so gern gegessene Grünkohl angebaut. Der Schnittlauch ist sehr arbeitsintensiv. Das Unkraut wird von den Feldern handverlesen gezupft. Noch gibt es keine Maschinen, die diese Tätigkeiten übernehmen könnten, ohne die Pflanzen zu verletzen. Die Ernte erfolgt bereits auf den Feldern. Es werden Maschinen eingesetzt, die ein besonderes Schneideverfahren ermöglichen und zum Schluß die Stiele in 3mm kleine Teile schneiden. An solchen Tagen breitet sich eine Duftwolke des Schnittlauchs übers Land.
Natürlich erfolgt eine Verkostung. Wir lassen uns den Würzspinat, die vielen Gemüsesorten und die Fischstäbchen schmecken.
Mit einem Firmenbus machen wir eine kleine Rundfahrt. Man zeigt uns die riesigen Felder, die in einem Umkreis von 40 Kilometern zwischen Borken und Recklinghausen liegen.

Und dann geht es weiter nach Gescher. Wir besuchen eine über 300 Jahre alte Glockengießerei. Noch heute in der 12. Generation stellt die Firma Petit & Gebr. Edelbrock Kirchenglochen nach dem traditionellen Lehmverfahren her. Der 13 Tonnen fassende Schmelzofen ist das Herzstück des Betriebes. Um 1900 wurde damit begonnen Formguss zu betreiben, so dass Statuen, Plastiken, Reliefs in Bronze, Messing und Aluminium im Sandguss gegossen werden konnten, so wie es das alte Handwerk erfordert.
Besondere Bedeutung findet in den letzten Jahren die Sanierung von erhaltenswerten oder unter Denkmalschutz stehenden Kirchen. Glocken und Glockenstühle erfordern besonderes Geschick.
Belegt durch einen deutschen Pfarrer wurden 1886 zwei Glocken in der katholischen Kirche in Hammerfest in Norwegen durch die deutsche Firma gegossen. Es sind die nördlichsten deutschen Glocken in Europa.
Nach so viel Nahrung für den Geist, sollte auch der Körper zu seinem Recht kommen. Im Landhotel Hermannshöhe durften wir an einem großen Kuchenbüfett unseren Hunger stillen.
Von der Sonne wurden wir den ganzen Tag verwöhnt und etliche Male war auch ein leises Stöhnen über die plötzliche Hitze zu hören.
Bericht und Fotos: Irmtraut Fuhlrott
 

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