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Fotoalbum 2021

Verehrter Betrachter des Fotoalbums 2021.
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Bürgerverein Etzhorn “erobert” wieder Ostfriesland
Einen ausführlichen Bericht und interessante Fotos
von dem Ausflug am 15. August sehen Sie unter
“NWZOnline-Mein Oldenburg”!

 

Bestes Trinkwasser aus den OOWV-Wasserwerken
Interessantes auf dem Wasserlehrpfad in Nethen
Hans-Gerd Lüken hatte sich für die Mitglieder vom Bürgerverein Etzhorn nach dem Besuch der Kerzenmanufaktur Delfshausen im letzten Jahr wieder eine interessante und lehrreiche Tour überlegt. Wir besuchen in Nethen den Wasserlehrpfad. Dort angekommen wurden wir von Heidi Boje-Mühlenbäumer (Unternehmenskommunikation/Umweltbildung) und ihrer Kollegin Maja Kruse erwartet. Wir Teilnehmern erlebten auf dem Wasserlehrpfad mit Fotorundgang viel über unser lebenswichtiges Element Wasser von den beiden Mitarbeiterinnen hervorragend und sehr informativ vorbereitet.
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOVW) ist als Verband kommunal bestimmt. Er beschäftigt 850 Mitarbeiter, davon 50 Auszubildende. Flächenmäßig ist der OOVW (insgesamt 15 Wasserwerke, davon vier auf ostfriesischen Inseln) der größte Trinkwasserversorger in Deutschland. Das OOWV-Verbandsgebiet hat eine Größe von 7.860 qkm (dreimal so groß wie das Saarland), die Rohrnetzlänge beträgt 14.372 km und versorgt gut 370.000 Haushalte, die jährlich mit 80 Mio. cbm Trinkwasser für über eine Million Menschen versorgt werden. Das keimfreie Wasser wird aus einer Tiefe von 40 bis 100 m gewonnen, wobei die jährliche Wassermenge immer gleich ist. Gleichzeitig reinigt der OOWV jährlich 32,5 Milliarden Liter Wasser.
Aus der OOWV-Homepage zu den gesundheitlichen Aspekten: “Der menschliche Körper besteht zu 70 % aus Wasser. Es durchdringt jede Körperzelle und regelt alle Funktionen des Organismus. Chemisch betrachtet dient Wasser in unserem Körper als Lösungs-, Transport- und Reinigungsmittel. Es fördert die Entschlackung, transportiert Nährstoffe, hält den osmotischen Druck der Zellen aufrecht und reguliert die Körpertemperatur. Daher sollte jeder Mensch täglich möglichst 2,5 bis 3 Liter Wasser zu sich nehmen. Trinkwasser enthält lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.”
Abgerundet wurde unsere ca. 35 km lange Fahrradtour am 25. Juli durch eine vom OOWV spendierte Kaffee/Tee/Kuchen-Stunde. Fazit: Eine sehr informative Besichtigung, die uns Teilnehmern sicherlich auch zu einem bewussteren Umgang mit dem lebenswichtigen Element Wasser angeregt hat. Voraussichtlich im September ist eine weitere Fahrradtour geplant. Sie soll uns zur Wildauffangstation nach Rastede führen
 

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter

 

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Kräuterwanderung in Etzhorn/“Kräfte der Natur sind nicht zu unterschätzen“
Zum wiederholten Male konnten wir mit Dorothee Stübe eine wahre Expertin für eine Etzhorner Kräuterwanderung gewinnen. Sechzehn Teilnehmer, darunter junge Ehepaare mit Kindern, fanden sich beim Treffpunkt am DRK-Landesverband, Maria-von-Jever-Straße, ein.
In der fast zweistündigen Wanderung stellte Dorothee viele Wildkräuter und deren Verwendung vor. Um es vorweg zu nehmen, sie blieb den Fragenden keine Antwort schuldig. Dorothee imponiert dabei auch mit viel „Hintergrundwissen“ und kann somit viele wertvolle Tipps und Hinweise geben. Das wilde Johanniskraut („holt die Sonne nach innen“) kann vor und nach dem Trocknen als Tee zubereitet oder auch als Öl hergestellt werden. Der Spitzwegerich (vornehmlich für Atemwegserkrankungen) hilft als schmackhafter Hustentee bei dementsprechenden Beschwerden.
Die weißblühende wilde Schafgarbe gilt als wundstillende Wundheilpflanze. Die jungen Blätter lassen sich für Salate und Soßen verwenden. Der in vielen Gärten nicht unbedingt erwünschte Gundermann mit seinen vielen Ausläufern hilft bei eitrigen und schlechtheilenden Wunden, die sich nicht schließen lassen. Die Verwendung ist auch als Salbe/Öl möglich.
Beim Löwenzahn (allein in Niedersachsen gibt es ca. 700 Arten) sind alle Blattteile und auch die Wurzeln (im Frühjahr und Herbst) verwendbar. Die jungen Blätter sind mit ihren Bitterstoffen eine gute Ergänzung für einen Salat, die Blütenblätter beim Bienenhonig.
Und schließlich ist die Brennnessel (mit dem höchsten Eisenanteil, viel Vitamin E) vielseitig verwendbar: einzelne Blätter können getrocknet werden für einen Tee, aber auch mit frischen Blättern ist ein Tee möglich, die späteren Samen können wie Sesamkörner verwendet werden oder die blanchierten Blätter wie Spinat.
Die Teilnehmer wurden mit einer Kostprobe eines selbstgebackenen Körnerbrotes (mit Brennnesseln) und einem aus Frischkäse (mit vielen Kräutern und Knoblauch) hergestellten Aufstrich verwöhnt. Das Rezept für das Brot und den Aufstrich werden wir in einer unseren aktuellen Infos (dann auch auf unserer Homepage zu lesen) sowie zwei Buchempfehlungen wie „Essbare Wildpflanzen“ und „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ veröffentlichen.
Bei bestem, sonnigem Sommerwetter war diese von Dorothee Stübe geführte Kräuterwanderung ein schönes Erlebnis. Vor allem auch unter dem Aspekt, dass man sich in der Natur, quasi vor der Haustür, unschätzbare Werte und Kräfte besorgen kann. Die nächste Kräuterwanderung beim Bürgerverein Etzhorn ist am Samstag, 28. August, geplant.

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter

 

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Mit dem Bürgerverein Dollart gekreuzt/“Hängende Küchen“
Die Freude war riesengroß, als die Firma Reisedienst Wiards uns Anfang Juni grünes Licht gab, dass unsere am 2. Juli geplante „Dollartkreuzfahrt“ stattfinden könne. Sofort wurden unsere Mitglieder informiert, die sich bis dato angemeldet hatten. Ein Hinweis in der NWZ machte die Tagesfahrt binnen kurzer Zeit ausgebucht.
Selbst unser Busfahrer Ulf war glücklich und froh, dass er nach der langen Pandemiezeit endlich wieder mit Gästen eine Tagesfahrt unternehmen konnte. Die Teilnehmer wurden vom ehrenamtlichen Reiseleiter Gustav auf der Fahrt nach Leer über die Stadt selbst sowie das zweite Ziel Appingedam ausführlich informiert.
Da in den Niederlanden noch strengere Coronaregeln gelten, wurde seitens des Touristikbüros die Stadtführung in Appingsdam abgesagt. Insbesondere unsere ebenfalls sehr engagierte Heike scheute im wahrsten Sinne des Wortes weder Mühen noch Kosten. So wurde für die Teilnehmer kurzfristig über Appingedam ein Stadtplan und eine Übersicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten erstellt und verteilt.
In Leer angekommen ging es außerhalb der Hafenschleuse am Deich (das Schleusentour wird derzeit repariert und für eine Schleusung nur um 7 Uhr morgens geöffnet) auf die schicke „Warsteiner Admiral“. Auch hier wurden wir freundlich empfangen, man spürte, alle freuen sich, dass es wieder „los geht“. Wir nahmen unsere reservierten Plätze ein und genossen ein reichhaltiges Frühstück. Immer wieder wurden wir vom sehr aufmerksamen Personal nach weiteren Wünschen gefragt.
Die Jan-Bergmann Brücke (eine der größten Klappbrücken Westeuropas) wurde für unsere Durchfahrt geöffnet, wir passierten mit vielen Informationen das Emssperrwerk. Zur rechten Seite sahen wir in Emden die Autoverladeplätze für den Schiffstransport, zur linken den durch die Tide trockengefallenen Dollart mit vielen Seevögel und Seehunden.
In Delfzijl angekommen, wurden wir bereits vom Busfahrer erwartet, der uns in das beschauliche Appingedam mit seiner historischen Altstadt brachte. In zwei Stunden Aufenthalt wurden so manche schöne Fotos gemacht, besonders auch von den drei berühmten „hängenden Küchen“.
Dann ging es wieder Richtung Oldenburg. Unterwegs spendierte die Firma Wiards wegen der ausgefallenen Stadtführung in Appingedam am Bus Kaffee/Tee und Kuchen. Zur weiteren Stimmungsaufhellung versorgten wir unsere sehr harmonische Gruppe mit „Klopfern und Süßem“. Ein toller Tag ging am Etzhorner Krug zu Ende.
Die nächste Busfahrt am Sonntag, 15. August (Ostfrieslandfahrt) ist bereits ausgebucht, dagegen sind für die Tagesfahrt zum Blumenkorso in Eelde/Niederlande noch Plätze frei.

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter

 

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Stimmungsvolles in Etzhorn in besinnlichen Fotos.
auch im Jahr 2021
gesucht und gefunden von
Heike Dexter und Maria Broel

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Endlich: Nach 7-monatiger Corona-Pause kamen wir wieder zusammen/Weitere Veranstaltungen geplant
Nach siebenmonatiger coronabedingter Pause konnten wir endlich aufatmen und im Etzhorner Krug wieder eine erste Veranstaltung, unser gemeinsames Spargelessen, durchführen. 55 Mitglieder hatten sich angemeldet, wir freuten uns zusammen mit dem Pächterehepaar vom Krug Maribel und Metin Tekce. Die Räumlichkeiten wurden in der Pandemiezeit sehr schön renoviert. Den Spargel (satt) haben wir sehr genossen.
Das Team vom Etzhorner Krug hatte unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsvorschriften elf Tische mit großem Abstand aufgestellt, an denen die Teilnehmer jeweils mit bis zu sechs Personen verteilt wurden. Das hat sehr gut geklappt.
Gustav Backhuß-Büsing brachte in der Begrüßung seine überschwängliche Freude zum Ausdruck, die viele Teilnehmer bestätigten, sich endlich wieder treffen zu können. Gleichzeitig wies er aber auch darauf hin, dass der Krug seit Beginn der neuen Pächter ab Juni 2020 sieben Monate so gut wie geschlossen war. Interessant war die Tatsache, dass von den Teilnehmern nur drei noch gar nicht geimpft waren, eine die Impfung ablehnt, ca. ein Drittel eine Impfung und erstaunlicherweise die Hälfte der Teilnehmer bereits zwei Impfungen erhalten hatten.
Dass die Menschen nach der langen Lockdownzeit Sehnsucht nach Veranstaltungen haben, zeigt auch die Tatsache, dass für unseren Busausflug am Freitag, 2. Juli, Dollartkreuzfahrt, vor Veröffentlichung in der NWZ vierzehn Plätze frei waren, nach dem Hinweis das Telefon nicht stillstand. Es musste Anfragen abgesagt werden.
Wir freuen uns auf weitere Zusammenkünfte, das nächste Essen am 3. Oktober (Brataalessen im Oldenburger Kegelcentrum) und 7. November (Martinsgansessen im Meyers Gesellschaftshaus). Für beide Essen liegen bereits jetzt über dreißig Anmeldungen vor.
Zuvor hoffen wir, dass ab Juli ein großer Teil unserer Stammtermine wieder stattfinden kann, wenn vielleicht zunächst mit Teilnehmerbeschränkungen.

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter und Gerriet Broel
 

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