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Fotoalbum 2020

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Etzhorner starten mit Spargelessen am 14. Juni neue Aktivitäten

Der Bürgerverein Etzhorn konnte nach dreimonatiger Corona-Zwangspause endlich wieder mit seinen Aktivitäten starten.
Für das Spargelessen in der Gaststätte Claußen, Nuttel, hatten sich zuletzt 38 Teilnehmer angemeldet. Unter Einhaltung der Abstandsgebote wurden  die Teilnehmer mit höchstens zwei Haushalten an 14 Tischen verteilt.
In seiner Begrüßung stellte der Vorsitzende Gustav Backhuß-Büsing heraus,  dass mit dem Spargelessen eine sehr harte Zeit mit Kontaktverboten und  dergleichen hoffentlich ihr Ende finden werde. Gerade im so aktiven  Bürgerverein Etzhorn, in dem die menschlichen Begegnungen und sozialen  Kontakte bei den vielen Veranstaltungen so sehr im Mittelpunkt stehen,  trifft das Kontaktverbot hart zu.
Aber auch für die Wirtschaft  äußerte sich der Vorsitzende zu diesen harten Zeiten. So zum Beispiel  für diese Reisedienste. Für die geplanten Tages- und Mehrtagesfahrten  (14. Juli Appingedam sowie im August Paris und  Rhön) hofft der  Bürgerverein auf weitere Lockerungen, wenn dann auch parallel die  Stammtreffen wie Frühstück, Stammtisch, Spielenachmittag und Tortentreff wie vor Corona gewohnt stattfinden können.

Fotos: Heike Dexter
 

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Erkenntnisreiche 2. Kräuterwanderung
Unterwegs mit „Kräuterhexe“ Dorothee Stübe

Nachdem die geplante Frühlingskräuterwanderung coronabedingt leider ausfallen musste, trafen sich am 29. August jetzt zwanzig interessierte Teilnehmer zur Etzhorner Herbstkräuterwanderung. Dorothee Stübe, eine buchstäbliche Expertin und ausgezeichnete Koryhäe in Sache Wildkräuter, verstand es außergewöhnlich gut, die Teilnehmer in ihren Bann zu ziehen.
Schon beim ersten Wildkraut, der Brennnessel, staunten wir Teilnehmer nicht schlecht über die vielen Verwendungsmöglichkeiten in der Kräuterküche. Die Wurzeln, die Blätter oder der Samen lassen sich vielfältig verwenden, frisch oder getrocknet zum Beispiel als Tee, als Gemüse und als Medizin für verschiedene Beschwerden oder zum Entgiften.
Das setzte sich beim Löwenzahn, Giersch, Springkraut, Gundermann, der Samen der Knoblauchrauke oder Spitzwegerich fort. Dorothee blieb in den gut zwei Stunden keine Antwort schuldig. Vor allem die Verwendung als Essig, Tinkturen oder Säften war sehr aufschlussreich.
Der Bürgerverein Etzhorn wird mit Dorothee Stübe auch für 2021 eine Frühlings- und Kräuterwanderung planen. Zusätzlich überlegen wir, in unserem Stadtteil einen Vortrag über die Verwendung der vielen Wildkräuter mit Dorothee Stübe anzubieten.

Fotos: Heike Dexter
Text: Gustav Backhuß-Büsing
 

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Zum Abschluß ein Dankeschönfrühstück am 5. September

Zu Beginn der Corona-Einschränkungen im März 2020 herrschte vielerorts  noch große Knappheit: Wie sollten alle Bewohner im Oldenburger Stadtteil Etzhorn auf die Schnelle an einen Mundschutz kommen? Wie so oft machte  die Not erfinderisch. Über eine lokale Sammelstelle in der  Garageneinfahrt verteilte Anwohner Klemens Ehret gemeinsam mit seiner  Ehefrau Denise über 600 selbstgenähte Masken in der Nachbarschaft. Für  die Online-Serie #machbarschaft traf hallonachbar ihn zum Interview.
Klemens Ehret arbeitet als Marineoffizier bei der Bundeswehr. Seit 2016 lebt er mit seiner Frau Denise und der gemeinsamen Tochter im  Oldenburger Stadtteil Etzhorn.
Hallo Klemens, wie viele Menschen warten noch in deiner Einfahrt auf ihre Maske?
Mir ist heute noch niemand aufgefallen. (lacht) Nein, der große Ansturm auf die Sammelstelle ist natürlich mittlerweile vorbei. Gerade kam noch  eine Bestellung von sechs Masken rein, aber die Anrufe nehmen deutlich  ab. Mittlerweile hat sich hier sogar ein kleiner Lagerbestand gebildet.
Das war vor ein paar Wochen sicher noch anders. Aber beginnen wir von vorn: Wie ist die Idee der Sammelstelle für Masken geboren?
Alles fing damit an, dass meine Schwester mir Mitte März eine Einladung zu  #WirVsVirus, dem Hackathon der Bundesregierung, weitergeleitet hat. Ziel der Veranstaltung war es, gleich zu Beginn der Krise Ideen zu sammeln,  wie wir den Herausforderungen der kommenden Wochen und Monate begegnen  können. Also habe ich mich einfach mal angemeldet und bin in einer  Arbeitsgruppe gelandet, die sich mit der Herstellung, der Verteilung und der Akzeptanz von Atemschutzmasken beschäftigt hat.
Und wie genau ging es dann weiter?
In einer Gruppe aus rund 40 völlig fremden Personen mussten wir innerhalb  von 48 Stunden ein Konzept entwickeln. Heraus kam die Initiative  MaskeZeigen. Unsere Idee war es, die Menschen zu animieren, sich ihre  eigenen Masken zu nähen - auch um sicherzustellen, dass zum Beispiel  Krankenhäuser Vorrang bei der Versorgung mit medizinischen Masken haben. Also haben wir viele verschiedene Nähanleitungen und andere Tipps und  Tricks auf einer eigenen Website bereitgestellt.
Wie kam es schließlich zur Initiative in Etzhorn?
Der Hackathon hat gezeigt, dass oftmals digitale Lösungen im Mittelpunkt  stehen - was ja in vielen Fällen auch sinnvoll ist. Auch auf unserer  Website führen wir eine Liste von Projekten, die über Online-Plattformen selbstgenähte Masken vermitteln. Aber was ist mit den Menschen, die  nicht unbedingt online sind? Ich denke da vor allem an die älteren  Generationen, die nutzen keine Online-Portale. So bin ich schließlich  auf die Idee gekommen, eine lokale Initiative für die Nachbarschaft zu  starten.
Mit der Sammelstelle, bei der jeder vorbeikommen kann...
Genau. Zunächst habe ich überlegt, wie ich die Menschen am besten erreiche.  Mein Nachbar gab mir schließlich den Tipp, den Bürgerverein Etzhorn zu  kontaktieren. über deren Newsletter und Zeitungsinserate ist es uns  schließlich gelungen, sowohl genug ehrenamtliche Näherinnen zu finden,  als auch Menschen, die die Masken am Ende gebrauchen konnten. Ich war  überrascht, wie gut das geklappt hat - eine wirklich sehr schöne Sache!
Wie viele Masken sind schließlich über deine Theke gegangen?
Die Näherinnen haben insgesamt um die 600 Masken bei mir abgegeben. 500 von ihnen wurden bislang erfolgreich vermittelt - in der Nachbarschaft, aber beispielsweise auch an sonderpädagogische Einrichtungen und  Arztpraxen. Für mich persönlich war die Aktion eine wertvolle Erfahrung, da ich meine beruflichen Fähigkeiten gut auf das Projekt übertragen  konnte. Als Marineoffizier bin ich darin ausgebildet, in  Krisensituationen schnell handeln zu müssen. Darüber hinaus war die  Sammelstelle für meine Familie eine schöne Gelegenheit, viele nette Menschen aus der Nachbarschaft kennenzulernen.
Wie lautet dein erstes Fazit?
Mittlerweile dürfte jeder mit einer Maske versorgt sein. Ich bin froh, mit der  Sammelstelle etwas dazu beigetragen zu haben. Ich fand`s toll, wie die  Leute in der schwierigen Zeit zusammengestanden haben und auch immer  noch stehen. Ich danke allen Näherinnen und dem Nachbarschaftsverein für die Werbung.
Alleine hätte ich das natürlich nicht hingekriegt.
(Artikel entnommen aus der EWE #hallonachbar Kundenzeitschrift vom 4. August 2020)

Aus unserer Monatszeitung Juni 2020
Unsere Mitglieder Denise und Klemens Ehret hatten bekanntlich in Koordination mit unserem Bürgerverein in ihrem Carport am Hilbers Kamp die zentrale Masken-Sammelstelle Etzhorn eingerichtet. Fünfzehn fleißige Näher*innen nähten über 550 Masken. Die bunten und sehr unterschiedlichen Masken wurden gegen eine freiwillige, teilweise großzügige, Spende abgegeben. Diese Initiative zeigte einmal mehr viele gute Beispiele, wie beherzt sich unsere Mitglieder für diese Aktion eingesetzt haben. Wir können über sehr schöne Erlebnisse berichten, wie zum Beispiel von Maria Rißel, die für soziale Einrichtungen, für den Verwandten-/Bekanntenkreis und unseren Bürgerverein insgesamt fast 600 Masken nähte. Unsere 81-jährige Christa Kaschuba nähte ebenfalls für ihre näheren Kreise und den Bürgerverein, bis ihre Nähmaschine zuletzt den Geist aufgab. Da der Kauf von Stoffen und Zubehör nach Wiedereröffnung der Geschäfte mit viel Aufwand/Wartezeit verbunden war, übernahm Klemens diese Wege und stellte interessierten Nähern das Nähmaterial zur Verfügung.
Nach Ende der Corona-Masken-Aktion wurde der Überschuss einer sozialen Einrichtung zur Verfügung gestellt. Allen beteiligten Näher*innen wurde heute mit einem gemeinsamen Frühstück gedankt, dass wir bei unserem Bruno-Bäcker durchführen konnten.

Fotos: Heike Dexter
 

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Ostfriesland beeindruckt doch immer wieder/Mit dem Bürgerverein Etzhorn auf Tour

In den letzten Jahren gehört Ostfriesland immer zu den Zielen unseres jährlichen Busausfluges. Mit der waschechten Ostfriesin Magda Boomgarden-Kirchhübel „verfügen“ wir über ein Mitglied und eine Mitorganisatorin, die viele Ecken in Ostfriesland und besonders viele Kirchen kennt.
So führte uns die Tour am Sonntag, 6. September, zunächst nach Ditzum. Gestärkt mit frischem Bruno-Butterkuchen wurden zwei Gruppen durch den Sielort Ditzum geführt. Die Gassen abseits der Hauptstraße bieten interessante Einblicke. Die Emsfähre stand zum Übersetzen nach Petkum –aus Coronagründen- ausschließlich uns 42 Teilnehmern zur Verfügung. Vom Busfahrer in Petkum bereits erwartet, ging es in die ostfriesische Metropole Leer. Eine Gruppe machte einen Stadtgang, während die Mehrzahl der Teilnehmer eine kleine Leer-Rundfahrt machte. Beim Schloss Evenburg, im letzten Jahr von uns mit einer Kostümführung besucht, war der Kaffeedurst so groß, dass sich die Pause etwas länger gestaltete
Danach stand eine informative, einstündige Hafenrundfahrt auf dem Programm. In der Teestube am Hafen genossen wir nach der Seeluft die ostfriesische Teezeit mit Kringstuten. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Großen Kirche. Wir wurden mit einem kleinen Orgelkonzert überrascht. Bei den Informationen über die Kirche waren wir über eine Verordnung aus 1751 verwundert, in der die Predigten auf eine Stunde eingeschränkt wurden. „Gegeben unter Seiner Königlichen Majestät Ostfriesländischen Regierungs-Insiegel in der Königlich Ostfriesischen Regierung, aus dem Hause Aurich.“
Den Abschluss der Bustour bildete das angemeldete Abendessen (Auswahl aus fünf Angeboten) im Ostfriesen Bräu in Bagband (Großefehn), in dem viele Teilnehmer das selbstgebraute Bier kosten konnten.
Das Wetter spielte uns, abgesehen von kleineren kurzen Schauern, in die Karten und trug damit zu einem rundum schönen Tag bei.
Nach fast 14 Stunden endete ein informativer, erlebnisreicher und beeindruckender Ausflug am Etzhorner Krug. Dabei darf auch an dieser Stelle festgestellt werden, dass kein professionelles Reiseunternehmen eine solche Fahrt mit den vielen Punkten vor allem zu diesem Preis anbieten kann. Das macht uns stolz, weil wir eben der etwas andere Bürgerverein sind (sein wollen).

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Maria Broel
 

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Mit Kay Fuhrmann auf Tümpel-Exkursion/Beliebte naturkundliche Wanderung

Nachdem im Februar d.J. die Wanderung zu den gefiederten Wintergästen in die Bornhorster Wiesen witterungsbedingt und die vogelkundliche Wanderung im Mai d.J. in die Gegend um den Bornhorster See coronabedingt leider abgesagt werden mussten, konnte jetzt am 12. September die naturkundliche Wanderung zu den Etzhorner Tümpel und Teichen unter der Leitung des ehrenamtlichen Landschaftsschutzwartes Kay Fuhrmann stattfinden.
Kay Fuhrmann, Landschaftswart im Bereich des Stadtnordens von Oldenburg, ist ursprünglich wegen der Vogelwelt nach Etzhorn gezogen. Beruflich hat Kay als Tierpräparator im Landesmuseum für Natur und Mensch es eher mit verstorbenen Tieren zu tun, gilt seine Freizeit jedoch der vielfältigen Vogelwelt, den Libellen, den Heuschrecken sowie der Flora und Fauna der über dreißig Tümpel und Teichen in Etzhorn. Insbesondere hat er sich bei den Wasserpflanzen ein ausgezeichnetes Wissen angeeignet.
Die 15 Teilnehmer waren von vielen Informationen angetan. Wohl niemand hatte vermutet, dass der mittlere Sonnentau in Etzhorn teilweise so verbreitet ist, dass die rotbraune Farbe weithin sichtbar leuchtet. Viele Pflanzen der Roten Liste sind in Etzhorn anzutreffen. Dabei ist es überraschend, dass diese nach teilweise jahrzehntelangem Ruhen im Erdreich bei Angleichungsarbeiten der Wasserstellen zu Tage kommen und sich ausbreiten.
Auch der Wasserschlauch ist fleischfressend, konnte Kay Fuhrmann berichten. Zwerglein, Ackerkeimling, Pillenfarn, späte Gelbsegge, Froschlöffel und viele andere nicht alltägliche Wasserpflanzen konnten von den Teilnehmern bewundert werden.
Es ist schön und außergewöhnlich, in den Reihen unseres Bürgervereins einen solch engagierten Naturfreund und Fachmann zu haben, der uns Teilnehmer immer wieder überraschende Einblicke in die außergewöhnlich schöne und vielfältige Etzhorner Natur verschaffen kann.

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter
 

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Radtour zum Ammerländer Kerzenstall Delfshausen

Die von Hans-Gerd Lüken für unseren Bürgerverein Etzhorn organisierte Fahrradtour führte uns am 16. September zum Ammerländer Kerzenstall in Delfshausen. Wir wurden von Lutz Flemming empfangen. Mit seiner Ehefrau Marlies wurde im frühen alten Kuhstall eine Kerzen-Werkstatt eingerichtet. Dabei können Gruppen Kerzen selber ziehen und gießen oder Windlichter herstellen. Lutz Flemming führte uns sehr anschaulich das doch sehr zeitaufwendige Kerzenziehen vor. Alle Teilnehmer hätten sich niemals diesen Aufwand vorstellen können.
Die Kerzen können auch gegossen werden. Dazu wählt man eine Form nach Wahl für eine gegossene Kerze aus dem Sortiment. Dann wird ein Docht eingefädelt und die Form mit zuvor geschnittenen Wachsbruchstücken aufgefüllt. Diese können bunt gemischt angeordnet werden. Abschließend wird die Form mit heißem, farblosem oder gefärbtem Wachs aufgegossen. Die Wachstemperatur bestimmt dabei, ob die Kerze später einen transparenten Charakter oder einen kristallinen Charakter erhält. So entstehen immer wieder wunderschöne Unikate, die man auch sehr gut verschenken kann.
Für die Herrichtung des Kuhstalls in einen Kerzenstall und die Anschaffung von Geräten und Materialien wurde eine sechsstellige Summe investiert, die sich erst in einigen Jahren amortisieren wird. Der Besucher wird beeindruckt sein, mit wie viel Leidenschaft und Initiative die Kerzenherstellung betrieben wird. Ein Besuch lohnt sich immer. Auch für Gruppen geeignet, die sich vorher anmelden müssen (www.ammerlaender-kerzenstall.de).

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter
 

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BV Etzhorn spendet an das Tierheim Oldenburg

Nach der großzügigen Spende an die Oldenburger Tafel von eintausend Euro beschloss der Vorstand des Bürgerverein Etzhorn das Tierheim Oldenburg mit einer Spende von fünfhundert Euro zu unterstützen. Durch die sehr positive Mitgliederentwicklung und den coronabedingten beschränkten Ausgaben gestaltet sich die Kassenlage des Bürgervereins sehr gut.
Bei der Scheckübergabe bekamen wir aufgrund des Spendenbetrages vom sichtlich überraschten Tierheimleiter Dominic Köppen bei einem Rundgang beim sehr gepflegten und großzügig angelegten Domizil an der Nordmoslesfehner Straße einen beeindruckenden Einblick. Beim Tierheim, (elf engagierte Beschäftigte davon drei Auszubildende) sind in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie die Einnahmen besorgniserregend mit ca. € 100.000 weggebrochen.
Dabei lobte Dominic Köppen die Oldenburger, die nach einem NWZ-Artikel nicht lange zögerten und dem Heim, in dem u.a. 30 Hunde und 180 Katzen untergebracht sind, mit Spenden halfen. Immerhin entstehen dem Tierheim täglich Kosten von annähernd € 900. Spenden an das Tierheim auf das Konto DE 35 2802 0050 2181 9404 01 sind immer willkommen. Man kann aber auch die in den Supermärkten aufgestellten Körbe für Futterspenden gerne auffüllen. Sh. auch Tierheim Oldenburg .
Und noch ein paar interessante Zahlen:
Jährlich werden ungefähr 1.800 Tiere vermittelt. 2/3 der Tiere kommen als Fundtiere ins Tierheim (werden auf schlimme Art und Weise ausgesetzt) und 1/3 werden im Tierheim z.B. aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Das Tierheim finanziert sich aus 1/3 Zuschüsse der Stadt Oldenburg, 1/3 Einnahmequellen (die durch Corona fast vollständig weggebrochen sind) und 1/3 durch Spenden. Besonders schmerzlich stellt Dominic Köppen heraus, dass durch Corona das Sommer- und Lichterfest nicht stattfinden kann und damit wichtige Einnahmequellen verloren gehen. Mit Stolz und erfreut bezifferte er die ehrenamtlichen Helfer bei den Festen auf 120, ohne diese Engagierten können solche Veranstaltungen im Tierheim gar nicht durchgeführt werden.

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter

 

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