BV Etzhorn
Fotoalbum 2018

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Die Schönheit, die Freude, liegt vor der Haustür

Vor vielen Jahren war Kurt Huth der Initiator vieler Neujahrs-Wanderungen. Doch wie man so sagt, diese Unternehmungen schliefen ein. Es bestand kein Interesse mehr.
Doch in diesem Jahr meinte unser "Kümmerer" Gustav Backhuß-Büsing zu Kurt, "lasse es uns wieder versuchen". Der gestrige Sonntag war für die Wanderung auserkoren worden und siehe, das Wetter war hervorragend. Es war zwar richtig richtig kalt, der Wind pfiff uns um die Nase, doch die  Sonne schien und das Beste, über 20 Wanderer waren erschienen. Es waren nicht nur Etzhorner, es hatten sich auch Gäste eingefunden, die ihre Heimatgrenze überschritten hatten. Wir fanden es toll.
Kurt hatte sich eine Wanderroute zurecht gelegt und so wanderten wir vom Etzhorner Krug aus die Butjadinger  Straße entlang bis zum Ehrendenkmal für die gefallenen Soldaten des zweiten Weltkrieges. Wir erfuhren, dass die Landfläche damals von der Familie Hullmann zur Verfügung gestellt wurde. Seit vielen Jahren sorgen Anke und Peter Deichsel für die Pflege.
Er erkärte uns, wie es einmal aussehen könnte, wenn die Friesland Straße von der Wilhelmshavener Heerstraße - Mittelkamp kommend bis zur Butjadinger Straße ausgebaut würde. Eine Entlastung für die Ekernstraße. Und dann standen wir vor der alten Hullmann Villa, etwa um 1890 erbaut. Jörg von Seggern hat das Gebäude im letzten Jahr erworben und nun wird kräftig restauriert. Es wird wunderschön werden.
Dann führte Kurt uns in die alte Butjadinger Straße, dann weiter in den Auenweg. Die Grenze zum Ammerland vor Augen erklärte er uns die Idee, einen Wanderweg bis zum Hohlweg zu bauen, um dem Straßenverkehr zu entgehen. Es gab bereits viele Gespräche, aber die Gemeinde Ammerland hat leider Vorbehalte.
Die Männer vom Bürgerverein hatten vor zwei Jahren Nistkästen in die Bäume gehängt und vor lauter Schnacken und immer wieder zu den Nistkästen hochschauend, standen wir plötzlich vor dem tollen Firmengebäude der Firma Heick. Doch es kam noch besser, wir wurden bereits erwartet. Strahlende Gesichter der Familien Heick sen. und jun. lachten uns entgegen. Herzlich wurden wir  begrüßt und zu Kaffee/Tee  eingeladen. Für Kuchen und Krüllkuchen hatten Annelene und Kurt Huth gesorgt. Es war wunderbar.
Kurt, der wusste, was uns erwartete, hatte ein kleines DANKESCHÖN vorbereitet. Eine Katasterkarte hatte er besorgt auf der er uns zeigen konnte, wie wenig Etzhorn vor einigen  hundert Jahren besiedelt war. Doch er konnte uns wiederum auch unseren erlebnisreichen Spaziergang zeigen, den wir bis zu unser Kaffeepause bei Heicks hinter uns gebracht hatten. Es war wirklich zu damaliger Zeit ein einsames Gelände. Heute besiedelt sich das Gebiet mit neuen Firmengebäuden.
Wir durften uns die Firma ansehen und bekamen viele Erklärungen. Hörten auch wie schwierig es ist, gutes Personal zu bekommen. Doch die Auszubildenden der Firma Heick gehören zu den Besten. Es werden keine Mühen gescheut, ihnen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben.
Die Straße Steinkamp kannten die wenigsten, die vielen Firmen, die hier neu gesiedelt haben, auch davon wussten wir  nichts. Ein Neujahrsspaziergang lohnt sich. Es gibt so viel Neues zu entdecken. Artikel von Irmtraut Fuhlrott veröffentlicht in Mein Oldenburg.de

Momentaufnahmen vom 14. Januar durch Irmtraut Fuhlrott und Gerriet Broel

 

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Zu Beginn des Fotoalbums sind auf einem Gruppenfoto die prämierten Vorgärteneigentümer von rechts nach links:
Frau Beck-Trauernicht, Herr Dorok, Frau Kaschuba, Ehepaar Paradies, Ehepaar Rüffert, Ehepaar Schmoll. Außerdem vom Bürgerverein 1. Vorsitzender Gustav Backhuß-Büsing (3. v.r.) und Maria Broel (links).

Ein Abend der Entspannung mit dem Ohmster Plattdütsche Vereen,
Dreiakter von Walter G. Pfaus/Jan-Philipp Vennenberg

Alles sollte so schön werden, Getränke und Liebestropfen sind in großer Menge vorhanden, doch es kommt wie es kommen muss, es läuft nicht so wie man es sich wünscht.
Die Frauen tauchen zu Zeiten auf wo man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Sogar die ältere Schwester von Peter, Carola, die eigentlich keiner haben will, steht unangekündigt in der  Wohnung. In einem Moment des Alleinseins genießt sie den Drink, den ihr Neffe Carsten für seinen Besuch schon vorbereitet hatte. Doch der hat es in sich, es ist der Liebestrank.
Sie trinkt ihn und nun wird ihr warm und Gefühle überrollen sie, die sie so noch nie kennengelernt hat. Die Männer müssen alle dran glauben, vom Taxifahrer, der immer noch auf  sein Geld wartet, dem Freund Gerd, der Onkel Peter. Dann erscheinen Frauen, die die Männer auch irgendwie kennen und alles läuft aus dem  Ruder.
Doch der Liebestrank verliert seine Wirkung, Carola versteht es aber, Bernd den Taxifahrer, für sich zu gewinnen. Sie lockt mit ihrem Geld und Bernd wird schwach, er bleibt bei ihr. Auch die anderen  Liebeskonstellationen klären sich und am Ende ist alles wieder in  Butter.
Ein unterhaltsamer Abend, vergessen sind Kummer und Schmerzen.
Über 80 Etzhorner haben sich an diesem Theaterabend auf den Weg gemacht.
Und einige hatten auch ein kleines bisschen Glück. Sie wurden für ihre schönen und interessanten Vorgärten mit einem kleinen Präsent vom  Bürgerverein Etzhorn geehrt.
Dieser Artikel mit etlichen Fotos von Irmtraut Fuhlrott lässt sich nachlesen unter
Mein Oldenburg.de

 

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Klönen, kaufen, Kuchen essen

Der Wecker klingelt, zaghaft öffne ich die Augen. Doch alles ist gut, die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel.
Nix wie raus aus den Federn und in die Küche. Ich will meinen "Kuhkuchen" backen. Der Teig wird gerührt, Nutella in einer kleinen Portion des hellen Teiges verrührt. Dieser kommt dann tupfenweise auf die Teigmasse, die schon auf dem Kuchenblech aufgetragen ist und schnell entstehen die "Kuhflecken". Es ist keine lange Arbeits- und Backzeit nötig und es  ist ein Kuchen, der auch Kindern schmeckt. Brunhilde Klöpper und Heike Dexter haben ebenfalls leckeren Kuchen gezaubert, Kaffee und Tee gekocht und Anke Deichsel hat zwei ihrer legendären Stuten gebacken.
Von Heike wurden auf dem Parkplatz beim SV Eintracht schon die ersten  Vorbereitungen für die Kaffee- und Kuchentafel getroffen, Corina  Fuhrmann ist bereits seit sieben Uhr vor Ort, um die Anbieter in Empfang zu nehmen. Alles läuft bestens.
In diesem Frühjahr können wir den Bouleplatz wegen der angrenzenden Bauarbeiten für drei Häuser nicht nutzen. Der Parkplatz beim SV Eintracht bietet eine wunderbare Lösung  und ist für dieses Vorhaben bestens geeignet. Bald stellen sich die ersten Besucher ein und nun findet bis 13 Uhr ein ständiges Kommen und Gehen statt.
Wir sind froh über die vielen Kinder die mit ihren Eltern gekommen sind. Die Kinder absolvieren ihre Fußballspiele mit Unterstützung der Eltern  beim SV Eintracht. Unseren Gartenfreunden bietet sich die Möglichkeit, den jungen Familien viele Pflanzen zu verkaufen.
Alle haben Zeit. Bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen stellt sich Etzhorner Gemütlichkeit ein und bietet Gelegenheit für ein ruhiges kleines Schwätzchen.
Artikel von Irmtraut Fuhlrott veröffentlicht in Mein Oldenburg.de

 

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Kinder und Eltern begeistert

Am Sonntag 5. August, einer der heißesten Tage im August, startete der  Bürgerverein Etzhorn mit Etzhorner Familien zu einem Busausflug nach Jaderberg in den Tierpark.
Es war unser DANKESCHÖN zu unserem 65. Bestehen des Bürgervereins. Wir hatten sie eingeladen. Es war uns wichtig zu diesem Anlass etwas für unsere Kinder zu veranstalten. Wir  hoffen und wünschen es uns, sie so begeistern zu können, dass sie unserem Verein später die Treue halten werden.
Den Tierpark  kannten viele bereits, doch sie waren wieder begeistert und tobten nach  Herzenslaune herum. Wir Erwachsenen staunten immer wieder über die  Kondition der Kinder. Sie schwitzten und so manche Schweißperle rann ihnen die Stirn herunter, doch sie tobten und spielten, es machte uns Freude ihnen dabei zuzusehen. Die Eltern waren ebenfalls sehr zufrieden und bei der Heimreise stand allen das Glücksgefühl und die Müdigkeit des langen und heißen Tages im Gesicht geschrieben.
Lieber Bürgerverein Etzhorn, es war eine tolle Idee. Unser Nachwuchs wird sich später vielleicht erinnern und erzählen:
im Tierpark Jaderberg, da waren wir mit unseren Eltern und dem Bürgerverein Etzhorn, der uns hierher eingeladen hatte
Artikel von Irmtraut Fuhlrott veröffentlicht in Mein Oldenburg.de

 

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65 Jahre verheiratet EISERNE HOCHZEIT

Ehe heißt gemeinsam Lachen, dem anderen eine Freude machen.
Ehe heißt sich gegenseitig trösten, dem anderen Mut einflößen.
Ehe heißt füreinander da zu sein, bei Regen und bei Sonnenschein.
Ehe heißt vieles zu geben, man gibt etwas von seinem Leben.

In der Jugend, in der jungen Ehe, schenken sich die Paare viel Sonnenschein.
Doch in einer langen Ehe kommen die Schatten hinzu und werden länger.
Gerda und Jan Müller aus Etzhorn können nach 65 Jahren Ehe ein kleines Lied  darüber singen. Die €žEiserne Hochzeit wurde am 4. Juli 2018 im Kreise  der Familie gefeiert.
Jan wurde am Kösters Weg vor 87 Jahren geboren. Gerda, geb. Martini, kommt aus dem Ipwegermoor. 1935 wurde sie geboren, sie hatte keine leichte Jugend und verließ auf den Wunsch ihrer Mutter frühzeitig die Schule. Ihre Mutter gebrauchte ihre Hilfe im Haushalt, sie ging arbeiten, um die Familie zu ernähren. Der Vater war verstorben und die fünf Kinder mussten mit Essen, sauberer Kleidung, einem ordentlichen Heim, versorgt werden.
1951 durfte Gerda das  Schützenfest am Patentkrug besuchen, auch Jan war dort. Zum ersten Mal haben sie sich in die Augen gesehen und der berühmte Funke sprang in beider Herz. Jan und Gerdas Mutter kannten sich. Auch auf der Hofstelle am Kösters Weg gab es viel Arbeit und die beiden Mütter kamen überein, diese an Gerda zu übertragen. Den beiden jungen Menschen konnte nichts Besseres passieren, ihre Liebe wurde inniger und stärker.
Am 4.  Juli 1953 feierten sie ihre “Grüne Hochzeit”. Hier nahm die “Müller Hierarchie” ihren Anfang. Hierzu gehörte auch Gerdas Mutter, die bis zu ihrem Lebensende, sie verstarb mit 84 Jahren, auf diesem Anwesen wohnte.
1955 wurde Christa geboren, Rainer folgte 1959, das Nesthäkchen Kerstin folgte 1965. Sieben Enkelkinder und drei Urenkel sind das Glück der  Müllers. Auf dem großen Grundstück haben sich die Kinder ihre Häuser gebaut und leben in großer Harmonie miteinander. Papa Jan brachte seiner “Kleinen”, seiner Kerstin, jeden Morgen einen Becher Tee ans Bett. Für diese Geste ist sie ihrem Papa noch heute aus tiefstem Herzen dankbar. Und sie erinnert sich mit glitzernden Augen an die Liebe, die sie und ihre Geschwister bekommen haben. Heute ist die gesamte “Müller Familie”, Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel, in diese Liebe eingeschlossen. Oma passt auf die Enkel auf, hat auch ein gutes Essen gekocht, die Kinder fühlen sich wohl in dieser heimeligen Atmosphäre.
Feste wurden  gefeiert wie sie kamen. Jeder Nagel, der eingeschlagen wurde, wurde ausreichend begossen. Seit der Zeit ist Gerd Harms ihr guter Freund, immer da und immer bereit, ebenso die Nachbarn Gila und Rolf Büsing von  gegenüber. Sie alle haben das Herz am rechten Fleck. Mit den beiden  Schwägerinnen Erna und Gisela freuen sie sich auf die Grog-Abende, die auch im Sommer stattfinden. Kühlere Tage gibt es reichlich. Geburtstage  werden gefeiert, die ganze Familie findet sich dazu ein. Doch die  Hochzeitstage sind das Wichtigste. Vor fünf Jahren, zum 60. Hochzeitstag, der €žDiamantenen Hochzeitag, machte Jan seiner Gerda ein großes Kompliment. Sie sei sein Diamant in seinem Leben, strahlend und voller Liebe.
Es wurde nicht nur gefeiert. Gerda und Jan haben hart gearbeitet. Zu Beginn ihrer Ehe bewirtschafteten sie gemeinsam die  Hofstelle, die ihnen Jans Vater, Diedrich Müller überlassen hatte. Diedrich Müller trat vor 65 Jahren in den Bürgerverein Etzhorn ein, er  gehörte zu den ersten Mitgliedern. Seine Mitgliedschaft übertrug er auf seinen Sohn Jan. Also feiert die Familie Müller noch ein Jubiläum “Eiserne Mitgliedschaft”.
Das Leben veränderte sich und er bewarb sich um eine Arbeit bei der Spedition Deus. Mit Pferd und Wagen wurden die Waren transportiert und auch Umzüge durchgeführt. 1962 bekam Jan  eine Anstellung bei der Stadt Oldenburg. Hier hat er sehr gerne gearbeitet. Die Rente hinderte ihn nicht an einer weiteren Arbeit. Bei der NWZ sorgte er in seiner zuverlässigen Art für die pünktliche  Zustellung der Nordwest-Zeitung in unserem Etzhorn. Gerda meinte: “Jan lebte dafür”. Dass die Etzhorner es zu schätzen wussten erfuhr er, wenn er morgens in aller Frühe mit einem Kaffee oder einer Tasse Tee von einem Etzhorner Frühaufsteher belohnt wurde.
Der große staatliche Jan ist ein wenig kleiner geworden, der Motor ist alt und das Benzin  kommt nicht so schnell nach. Gerda ist fit wie ein Turnschuh, nur nicht mehr so schnell. So sehen sie sich und sie machen das Beste daraus.
Ihre Liebe zueinander ist das Wichtigste in ihrem Leben. Liebe ist wirklich, Liebe ist wichtig, denn ohne sie verliert das Leben seine Seele. Diese Liebe spiegelt sich in der Familie. Noch heute kommen die Töchter jeden Abend gegen 22 Uhr zum “Gute Nacht sagen” zu ihren Eltern.
Der Bürgerverein Etzhorn wünscht Ihnen, der gesamten “Müller-Familie”, noch viele gute und zufriedene gemeinsame Jahre.
Artikel von Irmtraut Fuhlrott veröffentlicht in Mein Oldenburg.de

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