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Gedanken zum 4. Advent
...dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür!

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Adventsgedanken

Gedanken zum 4. Advent, 20. Dezember 2020

Liebe Mitglieder, mit den vierten Gedanken zum Adventssonntag endet unsere kleine Serie. Wir hoffen, es hat Ihnen gefallen und wir konnten vielleicht so manche Denkanstöße geben. Wir danken allen Mitwirkenden für die Beiträge und wünschen gute Unterhaltung.
 

Ein Beitrag unserer Pastorin Ines Heinke

Liebe Leserinnen und Leser, „Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die vierte Kerze brennt! Gott selber wird kommen, er zögert nicht. Auf, auf, ihr Herzen, und werdet licht!
Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr! Schon ist nahe der Herr“.

So lautet die vierte Strophe des bekannten und beliebten Adventsliedes. Die vierte Kerze brennt auf unserem Adventskranz, und bald schon feiern wir Weihnachten. Aber ist Ihnen, ist uns, nach Freude zumute? Ein schwieriges und anstrengendes Jahr liegt hinter uns, und die nächsten Monate scheinen auch nicht anders zu werden. Wir üben uns in Geduld, Distanz und Verzicht – irgendwie scheint das mit der Weihnachtsfreude nicht zu passen.

Freut Euch! Das ist ein Imperativ. Ein Befehl! Aber wie kann man Freude befehlen? Das ist genauso absurd wie die Aussage: Sei glücklich! Lieb mich! Sei zufrieden! Gefühle lassen sich nicht befehlen. Anders sieht es bei einem gewünschten Verhalten aus. Räum dein Zimmer auf! Deck den Tisch! Sei pünktlich! Damit kommt man manchmal weiter. Aber wahrscheinlich funktioniert auch das nicht immer.

Freut Euch! Freu Dich! Diese Freude ist an einen Grund gekoppelt. Gott kommt auf die Erde. Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu. Gott schenkt uns seinen Sohn, und mit ihm wird Gottes Liebe zu uns Menschen sichtbar.

Wir haben Grund zur Freude, trotz der Veränderungen und Schwierigkeiten. Worüber freuen wir uns in unserem Leben, und wofür sind wir dankbar? Vielleicht nehmen wir diese besondere Zeit zum Anlass, uns diese Gründe vor Augen zu führen, uns diese bewusst zu machen und nicht den Mangel anzusehen, nicht das zu betrachten, was fehlt und was schmerzt.

Weihnachten ist Gottes Liebeserklärung an uns. Schauen wir auf diesen Grund – möge uns dies ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Möge uns dies erfüllen mit Freude, Liebe und Verständnis füreinander. Ich wünsche Ihnen allen von Herzen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest!

Ihre Pastorin Ines Heinke

Wenn Sie mehr von der Freude hören wollen und wie Maria auf die Ankündigung der Geburt Jesu reagiert hat, dann sind Sie herzlich eingeladen sich
am Sonntagvormittag um 10:30 Uhr auf Radio Oeins, UKW 106,5, die Andacht
anzuhören. Diese Andacht wurde zusammen mit unserem Kinderchor von mir gestaltet.
Für alle, die Weihnachten keinen Gottesdienst besuchen können, habe ich einen Gottesdienst in der Tüte bereitgestellt. Dort finden Sie die Weihnachtsgeschichte, eine Ansprache, Gebete und einen Segen, mit dem Sie zuhause alleine oder in der Familie einen Gottesdienst feiern können.
Außerdem werden ab dem 24. Dezember einige digitale Formate für Sie auf unserer Homepage
(ev-kirchengemeinde-ohmstede.de) bereitstehen. Vielleicht haben Sie Lust, da während der Weihnachtstage einmal reinzuschauen.

 

Aktueller Hinweis von Pastor Christoph Fasse zu den Weihnachtsgottesdiensten

Die Organisation der Gottesdienste an Heiligabend ist im Zeitplan und läuft gut. Ehrenamtliche haben sich gemeldet - danke schon jetzt für das großartige Engagement. Es sind aber noch weitere Helfer*innen willkommen, vor allem zwischen 16.00 und 17.45. Ggf. bitte im Kirchenbüro melden
(Tel. 3801297). Gottesdienste finden vor der Kirche um 15.00, 16.30 und 18.00 Uhr statt. Dauer jeweils ca. 30 Min. Bitte dem Wetter entsprechend kleiden! In der Kirche ist die Weihnachtskrippe aufgebaut und zu bestaunen! Um 23 Uhr wird die Christnacht in der Kirche gefeiert.
Es ist zwingend ein "Ticket" erforderlich. Das bekommt man über unsere Homepage:
https://www.ev-kirchengemeinde-ohmstede.de/gottesdienste
oder über das Kirchenbüro (Tel. 3801297).

Wir dürfen ohne Ticket niemanden auf das Kirchengelände lassen!

Bitte tragen Sie auf dem Kirchengelände Masken und halten Sie von Menschen aus anderen Haushalten mind. 3 Meter Abstand (Verordnung der Stadt Oldenburg). Das gesamte Kirchengelände ist für KFZ gesperrt! Kommen Sie besser mit dem Fahrrad!
Ich bitte alle Menschen herzlich die Hygienemaßnahmen zu befolgen und Verantwortung zu übernehmen, dass wir gesund durch die Pandemie kommen. Darauf sind wir besonders bei den Gottesdiensten angewiesen!“
Vorweihnachtliche Grüße sendet
Pastor Christoph Fasse
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In diesem auch für unsere Kirchen so schwierigen Jahr, erlauben wir uns, auf einen Artikel vom Evangelischen Pressedienst, Landesdienst Niedersachsen-Bremen, hinzuweisen:

Kirche sendet Weihnachtsgrüße per Zeitung und WhatsApp-Video

„Mit digitalen Angeboten und einer Zeitungsbeilage für 200.000 Haushalte möchte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg die Menschen zum Weihnachtsfest erreichen. Angesichts der vielfältigen Einschränkungen in der Corona-Pandemie wolle die Kirche so den Menschen im Oldenburger Land die Weihnachtsbotschaft auch nach Hause bringen, sagte Kirchensprecher Dirk-Michael Grötzsch. Die 28-seitige Beilage enthält unter anderem die Weihnachtsgeschichte als Fotostory in leicht verständlicher Sprache. Die Entertainerin Annie Heger stellt das Weihnachtslied "Ich steh an deiner Krippen hier" auf Plattdeutsch vor. Zudem bietet der Gruß der Kirche Anregungen für Andachten zu Hause, Berichte aus Kirchengemeinden und aus afrikanischen Ländern. Auch Tipps für ein Fest ohne Konflikte und Ansprechadressen für Krisensituationen sind den Angaben zufolge enthalten. Insbesondere für jüngere Menschen haben die Pressestelle und die Oldenburger Filmproduktion "Schwarzseher" ein WhatsApp-Video produziert. Der Gruß kann per WhatsApp oder Telegram verbreitet werden. Die zeitgemäße Adaptierung eines Weihnachtsgedichts erzählt von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Die Verse beginnen mit den Worten: "Von drin, vom Homeschooling komm ich her…". Das Video kann unter www.kirche-oldenburg.de/weihnachten/ueberraschung geladen werden. Der YouTube-Link lautet:  https://youtu.be/2gCDSRMrvwc
 

Weihnachten in den 70er Jahren im Ruhrgebiet (von Andreas Tewes) - In der Erinnerung verlief der Heiligabend während meiner Kindheit immer nach dem gleichen Ritual und hatte trotzdem immer neu einen Zauber inne. Nachdem am Vormittag unser Vater mit uns Kindern den Baum aufgestellt und geschmückt hatte, wurde das Weihnachts-Wohnzimmer danach abgeschlossen und der Glaseinsatz der Tür mit einem Bettlaken verhängt. Das Christkind musste ja in Ruhe arbeiten können! Nun begann die Zeit des Wartens … und warten kann ganz schön schwer sein! Weil ich so aufgeregt und gespannt war, machte nichts so richtig Spaß, womit ich mir die Wartezeit hätte verkürzen können. Endlich war es dann soweit und wir kamen alle zum Essen zusammen. Danach setzte sich mein großer Bruder ans Klavier und wir fünf anderen Geschwister sangen in froher Erwartung vor der abgehängten Tür zum Weihnachtszimmer „Oh Kinderlein kommet“ und andere Weihnachtslieder. Da erklang ein helles Glöckchen, das Laken wurde abgenommen und die Lichterkette des Baums erhellte das Wohnzimmer. Als dann endlich die Tür aufging, stürzten wir zu unserem Sessel oder Sofabereich, der schon seit Jahren immer für unsere Geschenke reserviert war. Und wirklich: es gab dieses Jahr das ferngelenkte Auto, dass ich mir so sehr gewünscht hatte. Nein, damals nicht mit echter Funkfernsteuerung, sondern mit einem Kabel zum Hinterherlaufen. Erst nachdem alles ausgepackt war, fanden wir Zeit, uns auch die Geschenke der anderen Geschwister anzuschauen. Und meistens waren die eigenen Geschenke doch die Besten! Zum Abschluss des Heiligabends ging es dann gemeinsam in die Christmette! Weihnachten, wie es bei uns in den 70ern war!
 

Ein Geschenk für den kleinen Bruder des Posaunenengels (von Siegfried Steinhorst) –
In der Zeit, als ich bei unseren Enkeln den Weihnachtsmann spielte, fragte mich in der Adventszeit die Schwiegermutter meiner Tochter, ob ich nicht auch zu dem Sohn ihrer Tochter kommen könnte. Er ist bereits über fünf Jahre alt und wird im Sommer eingeschult. Er hängt aber immer noch an seinem Nuckel und gibt den nicht her. Vielleicht kannst du ihm den ja wegnehmen. Ich versprach es zu versuchen. Nach der üblichen Zeremonie von draus vom Walde (…) und der Übergabe der Geschenke wendete ich mich ab, als ob ich gehen wolle. Ich zögerte einen Moment und drehte mich dem Jungen wieder zu. Ach, beinahe hätte ich es vergessen. Der Posaunenengel sagte mir, dass er immer sehr viel auf der Posaune üben müsse, um im Engelsorchester mitspielen zu können. Leider würde aber sein kleiner Bruder sehr viel weinen, so dass er sich um ihn kümmern müsse und nicht zum Üben komme. Der Marcel hat doch so einen herrlichen Nuckel. Kannst du ihn nicht fragen, ob er dir den Nuckel für meinen kleinen Bruder mitgeben könne. Dann wäre der sehr glücklich und würde nicht mehr so viel weinen und ich könnte tüchtig üben. Der Junge hatte mir zugehört, drehte sich stumm um, ging weg, kam mit dem Nuckel wieder und überreichte ihn mir. Als ich nach einiger Zeit seine Oma traf, sagte sie mir, er hätte nach dem Nuckel nie wieder gefragt. Er meinte nur, der Weihnachtsmann war kein Weihnachts(Mann) sondern eine Weihnachts(Frau), da sie einen Ring am Finger hatte.
 

Ein nachdenklich machender Beitrag (von Regine Alegiani) - der zu Weihnachten andere Gefühle auslöst. Jenseits vom Weihnachtskonsum, Rückführung auf das eigentliche Geschehen, nämlich dass Maria und Josef auch Flüchtlinge waren, dann ähnelt es in der Ärmlichkeit und Traurigkeit der Umgebung des Stalles ein bisschen den Gefühlen, die die Flüchtlinge damals hatten: keine Heimat, draußen Kälte, kein verlässliches Ziel: Januar 1945, bei 20 Grad unter null – auf der Flucht Richtung Landsberg/Warthe, im Morgengrauen nach hastigem nächtlichen Aufbruch. Bei Tagesanbruch biegen die mit Planen überspannten Leiterwagen in die Auffahrt eines befreundeten Gutshofs ein – ein Zwischenhalt, damit die Flüchtenden sich aufwärmen, die Pferde gefüttert und getränkt werden konnten. Aber bald, versorgt mit heißem Tee, belegten Broten und Obst, drängen die Erwachsenen zur Weiterfahrt. Bevor man mich (damals neun Jahre alt) wieder in den mit Stroh ausgelegten Wagen hebt, blicke ich noch einmal zurück zum Gutshaus. Im Türrahmen sehe ich die Frau stehen, die uns zu dieser frühen Stunde ihr Haus geöffnet hat, in eine verschossene graue Strickjacke gehüllt, die Arme fröstelnd um den Körper geschlungen. Sie steht reglos, schaut schweigend und gefasst hinüber zu den Wagen, die sich langsam wieder in Bewegung setzen ….
Nie habe ich den Anblick jener einsamen Gestalt im Türrahmen vergessen, einer der wenigen scharf umrissenen Eindrücke, die mir geblieben sind von dieser Fahrt ins Ungewisse – Beispiel der Treue von Menschen zu ihrer Geschichte, dem Ort, dem sie sich seit Generationen zugehörig fühlen und den zu verlassen die Älteren die Kraft damals oft nicht mehr aufbrachten.
 

Danke liebe Muddi (von Gustav Backhuß-Büsing) –
„Unsere Familie (Eltern Jahrgang 1913-1986 und 1915-1992) hatte in Wilhelmshaven acht Kinder, fünf wurden bis 1940 geboren (1935-2010, 1936-2011, 1937-2014, 1939, 1940) und drei nach dem 2. Weltkrieg (1948, 1951, 1954). Wir waren sieben Jungen und ein Mädchen (Zweitgeborene). Immer zu dieser Zeit denke ich an meine Mutter. Im 2. Weltkrieg fünf Kinder zu haben, in dieser Zeit in der Doppelhaushälfte eines Werfthauses in Bant immer bereit zu sein, mit fünf Kindern bei Bombenangriffen in den nahegelegenen Bunker zu flüchten, keine einfache Zeit. An ein Weihnachtsfest mit meinen sieben Geschwistern habe ich keine Erinnerung, meine Schwester und die älteren Brüder haben die Familie relativ früh verlassen. Ein Foto mit Eltern und allen Kindern von 1955 halte ich in Ehren. Was muss es aber für eine Arbeit und Vorbereitung gewesen sein, insbesondere zu Weihnachten mit Geschenken und Verpflegung für die große Familie zu besorgen, die Hausarbeiten wie waschen, bügeln, kochen etc. gar nicht zu erwähnen. Wie waren wir vor der Bescherung immer aufgeregt, ob der Weihnachtsmann unsere Wünsche erfüllen würde. Die Wohnstube wurde Heiligabend verschlossen und als es zur Bescherung dann kräftig an der Tür klopfte, durften wir eintreten. Aufgeregt mit suchenden Blicken über die ausgebreiten Geschenke und bunten Tellern sangen wir Lieder und sagten Gedichte auf. Dann durften wir an die Teller. Was für eine Freude. Am Heiligabend gab es Kartoffelsalat mit Würstchen, am 1. Feiertag Kaninchen (im Kaninchenstall reichlich vorhanden). Gerne denke ich an diese Zeit zurück. Doch heute wird mir mehr als jemals zuvor bewusst, was vor allem unsere Mütter in den Großfamilien übermenschliches geleistet haben. Dafür, liebe Muddi, werde ich dir immer unendlich dankbar sein. Auch wenn man als Heranwachsender viel im elterlichen Konflikt aufgrund der strengen Vorgaben mit der Mutter (und auch Vater) war, heute ist das Verständnis groß und es musste im Ablauf der erzieherischen Maßnahmen auch wohl so sein. DANKE!
 

Besondere Angebote Etzhorner Krug, Kali Ora und Patentkrug – Es gibt beim Etzhorner Krug und Patentkrug am 1. und 2. Feiertag besondere Weihnachts-Abholgerichte, sh. Homepages. Bei Kali Ora (Montag und Dienstag Ruhetag) ist die umfangreiche Speisekarte an allen Tagen gültig. Leider dürfen die Restaurants an den Feiertagen nicht öffnen.
 

Rezept 4. Advent

24. Dezember – 20 Uhr – Kerze – Text „O du Fröhliche
Eine Idee für den Heiligen Abend – Wer macht mit?

Nach den „Liedern der Hoffnung“ im Frühjahr (März bis Mai), besonders von einer kleinen Gruppe hier am Hellmskamp gesungen und musiziert, bekommen wir eine Idee: Es wäre schön, wenn wir hier in Etzhorn oder sogar ganz Oldenburg am 24. Dezember um 20 Uhr vor die Haustür gehen und mit einer Kerze in der Hand „O du Fröhliche“ singen oder spielen, als ein Zeichen der Solidarität und der Hoffnung. Wir musiziereren in D-Dur; so steht das Lied auch im evangelischen Gesangbuch (Nr. 44) und im Gotteslob (Nr. 238) oder hier im Internet:
https://www.liederprojekt.org/medien/Lieddokumente/31675_O_du_Froehliche.pdf
Wenn möglich, bitte auf Facebook und in anderen sozialen Medien verteilen.

 

Christmas Time von Bryan Adams – Auf Radio Niedersachsen war zum Advent unter der Rubrik „Himmlische Hits“ die Ballade von Bryan Adams zu hören. Der Text passt optimal in die heutige Zeit. Hier die Übersetzung:

„Das ganze Jahr über haben wir auf den Tag gewartet, an dem wir in Eintracht und Harmonie zusammen sein können. Und in solchen Momenten weißt du, dass einmal eine Zeit kommen wird, wo allseits Friede auf Erden herrscht, und wo wir alle für immer in einer befreiten Welt leben werden.
Lass den Abglanz dieser kommenden Welt jetzt schon für uns leuchten.
Irgendetwas an der Weihnachtszeit lässt dich wünschen, dass immer Weihnachten wäre...
Zum Beispiel die Freude in den Augen der Kinder, das alles sagt, dass Weihnachten nicht vergeht. Heute Nacht sind wir eins, egal ob schwarz oder weiß, weil wir gemeinsam in diese Harmonie einstimmen können. Ich weiß, dass es noch nicht zu spät ist, dass wir diese Welt verbessern können, wenn wir es schaffen, den Geist von Weihnachten über den Tag hinaus zu retten. Und darum verkünde die Botschaft laut und deutlich.
Es ist die Zeit des Jahres, in der alle zusammen sind. Wir feiern gemeinsam Weihnachten mit denen, die wir lieben. Du spürst den Zauber, der über allem liegt.
Bitte sag mir, dass Weihnachten nicht vergeht..“

(Bryan Guy Adams, (*05.11.1959 in Kingston, Ontario) kanadischer Rocksänger, Gitarrist, Komponist und Fotograf. Seit 1983 erreichte er in mehr als 30 Ländern Nummer-Eins-Platzierungen in den Charts. In den rund 40 Jahren seiner Karriere verkaufte er mehr als 100 Millionen Tonträger)
 

Unser Mitglied Regine Alegiani leitet unseren kleinen Gesprächskreis,
der in diesem Jahr coronabedingt nur einmal zusammenkommen konnte. Zudem gibt Regine in
der ev. Kirchengemeinde Ohmstede in einem kleinen Kreis Impulse für das dann nachfolgende Gespräch. Sie hat uns Teilnehmern in diesen Tagen einen Text geschickt,
den ich mit ihrer Zustimmung an dieser Stelle mitteilen darf:
“Es fiel mir in diesen Tagen nicht ganz leicht, einen Text zu finden, der ein bisschen Hoffnung, Wärme, eine tiefere, auf Vertrauen gegründete Zuversicht vermittelte. Die „Aufmunterungsappelle“, die uns aus den verschiedensten Quellen im Augenblick erreichen – sie werden dem, was uns belastet,
nicht wirklich gerecht, helfen nicht auf gute Art weiter.
Dann aber traf ich zufällig auf diesen stillen Text von Nelly Sachs zum Thema Sehnsucht und dachte, er werde der augenblicklichen äußeren und inneren Gesamtsituation besser gerecht.
‘Vielleicht bewegt er auch Sie in seiner vorsichtigen, behutsamen Hoffnung……”
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Alles begann mit der Sehnsucht von Nelly Sachs
Alles begann mit der Sehnsucht
Immer ist im Herzen Raum für mehr, für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch Deine Menschwerdung, Gott,
mit Sehnsucht nach dem Menschen an?
So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
Dich zu suchen,
und lass sie damit enden,
Dich gefunden zu haben.

Nelly Sachs (eigentlich Leonie Sachs; geboren am 10.12.1891 in Schöneberg, gestorben am 12.05.1970 in Stockholm) war eine jüdische deutsch-schwedische Schriftstellerin und Lyrikerin. 1966 verlieh das Nobelpreiskomitee ihr – gemeinsam mit Samuel Joseph Agnon – den Nobelpreis für Literatur für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Isreals mit ergreifender Stärke interpretieren.
 

Zur „Entsorgung“ der Weihnachtsbäume durch SV Eintracht gibt es mit der nächsten Info 86 am 30.12.20 einen Hinweis. SV Eintracht wird in Etzhorn zusätzlich Handzettel verteilen.
 

Mit diesen Gedanken enden unsere vier Ausgaben zu den Adventssonntagen.
Wir hoffen, die Beiträge haben Ihnen gefallen,
den einen oder die andere auch auf positive Gedanken gebracht.

Wir wünschen geruhsame, besinnliche und fröhliche Weihnachtsfeiertage

Gustav Backhuß-Büsing, Etzhorn, 19. Dezember 2020
 

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