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Gedanken zum 1. Advent, 29. November 2020

Liebe Mitglieder, wie bereits in der letzten aktuellen Info erläutert, befinden wir uns in ungewöhnlich schwierigen Zeiten. Da wir für November und Dezember alle Veranstaltungen abgesagt haben, wollen wir dennoch zu Ihnen den Kontakt behalten. Über unsere Mitglieder Brigitte + Herbert Brinkmann, Hans-Peter Deichsel, Heike Dexter, Kurt Huth, Brunhilde Klöpper, Karin Mohrmann, Sibylle Rähse, Annegret + Klaus Stechert, Siegfried Steinhorst und Gustav Backhuß-Büsing wird mit der aktuellen Dezember-Ausgabe der Monatszeitung ein Weihnachtsbrief verteilt. Dafür und dass sie die Monatszeitung stets unverzüglich nach dem Erscheinen und jetzt auch mit den zusätzlichen Informationen verteilen, sagen wir unseren Mitgliedsbetreuern vielen Dank.
Neu ist, dass wir in der „kontaktärmeren“ Zeit zu den Adventssonntagen immer eine Sonderinfo mailen. Unsere Pastorin Ines Heinke wird zu jedem Sonntag einen Impuls schreiben. Gerne ergänzen wir die Info mit kleinen Geschichten, Rezepten und dergleichen. In dieser ersten Ausgabe finden Sie auch Gedanken der Rektorin Susann Finger-Vosgerau zu dieser Coronazeit. Wir wünschen gute Unterhaltung und würden uns freuen, wenn Sie als PC-Inhaber diese Info an Etzhorner Nachbarn verteilen, die keinen Zugang zu einem Computer haben. Vielen Dank.
 

Ein Beitrag unserer Pastorin Ines Heinke

Seien Sie gegrüßt, liebe Leserinnen und Leser,
endlich ist er da, der Advent. Wir haben den dunklen November überstanden, und nun freuen wir uns auf Weihnachten, so habe ich in den vergangenen Jahren um diese Zeit häufig gedacht. Ging es Ihnen auch so? Zwar ist der Dezember sogar der dunklere Monat – aber es fühlte sich doch anders an. Mit der Adventsbeleuchtung, dem Weihnachtsmarkt, den vielen schönen Konzerten und anderen Veranstaltungen war der Advent eine besonders schöne Zeit. Wie wird unsere Adventszeit in diesem Jahr werden? Wie werden wir den Advent erleben? Anders als in den vergangenen Jahren! So viel steht fest. Aber es liegt auch an uns, wie wir diese Zeit gestalten. Wir haben auch die Chance neue Ideen zu entwickeln. Dieser Adventsgruß des Bürgervereins ist so eine schöne Idee. Als Kirchengemeinde bieten wir über unsere Homepage (www.ev-kirchengemeinde-ohmstede.de) oder per Telefon (77700043) kurze Andachten zum Zuhören an. Vielleicht haben Sie ja mal Lust reinzuhören.
Advent. Das bedeutet Ankunft – wir warten auf Gottes Ankunft in der Welt. Wir warten auf Gott, der zu uns kommt. Seit der Geburt Jesu ist dieses Kommen gewiss. Wie tröstlich, zu wissen, dass sich zwar unsere Zeit verändert, aber Gottes Nähe zu uns Menschen nicht. Im 24. Psalm heißt es:

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre? Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr, mächtig im Streit.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“

Meine Türen und Tore zu öffnen, das mag ich versuchen in diesem Advent und ich bin gespannt,
wo und wie mir dieser König begegnen wird.
Ich wünsche Ihnen eine friedvolle Adventszeit! Seien Sie behütet!
Ihre Pastorin Ines Heinke
 

Mit Papa einen Weihnachtsbaum fällen – „Mein Mann Lennart und ich sind 2019 nach Etzhorn gezogen. Wir fühlen uns hier in Etzhorn sehr wohl, haben eine nette Nachbarschaft und sind auch gleich in den Bürgerverein Etzhorn eingetreten. Letztes Jahr haben wir uns zum ersten Mal zu viert auf das Weihnachtsfest vorbereitet, Matthis war mit seinen gerade 2 Monaten gefühlt selbst fast ein Christkind. Unser erster Sohn Thore, damals 3 Jahre, war stolz, dass er zusammen mit Papa ganz in unserer Nähe einen schönen Tannenbaum ausgesucht hat, der dann gemeinsam gefällt und dekoriert wurde.
In diesem Jahr möchte ich mit unserer Familie wieder eine bewusste Zeit nach dem Motto „Alles unperfekt perfekt“ erleben. Außerdem haben wir erstmalig Wichtelbesuch. Ich finde das wirklich ganz zauberhaft und es macht mir Freude mir vorzustellen, wie wir mit den Kindern diese Erinnerung schaffen. Das Leben ist ernst genug und so ein kleiner Weihnachtswichtel, inklusive magischer Tür, kann da sehr bereichernd und wärmend sein. Sabrina Jung“.

Ein altes Kriegs-Keksrezept von meiner Oldenburger Familie (von Susann Finger-Vosgerau)
(Man nehme, so man hat! Ein Weihnachtsrezept aus den Zeiten, als man nicht so viel hatte.)
Saure Sahne-RingeZutaten: 500 g Mehl, 250 g Margarine, 1 Becher saure Sahne (200 g),
1 Teelöffel Backpulver. Zubereitung: Alles mischen zu einem Knetteig. Ausrollen (ca 0,5 cm dick). Kreise ausstechen und mit einem kleinen Förmchen ein Loch ausstechen, so dass Ringe entstehen.
1 Eigelb oder 1 ganzes Ei zum Bestreichen der Ringe. 1 Paket Hagelzucker in eine Schale geben, die mit Ei bestrichenen Ringe auf den Zucker drücken, vorsichtig abnehmen und bei ca 180 Grad hellbraun backen. Dieses Rezept lässt sich auch gut mit Kindern backen. Man beachte, dass im Teig weder Ei noch Zucker ist. Dies kommt erst später von oben dazu und es kann mehr oder weniger aufgetragen werden, je nachdem wie man es möchte oder was man eben hat.
Susann Finger-Vosgerau
 

Beitrag Rektorin Susann Finger-Vosgerau

Advent in der Schule - Es ist immer wieder eine ganz besondere Zeit, die Adventszeit in der Schule. Jede Lehrkraft in der Grundschule weiß, dass die Klassenarbeiten möglichst bis zum 2. Advent geschrieben sein müssen, denn in den Köpfen der Kinder hat Weihnachten einfach Vorrang. Alles ist so aufregend, so spannend. Haben wir die Wunschzettel schon fertig? Ob der Weihnachtsmann (oder das Christkind) auch alles lesen kann? Und auch alles bringt? In den Brotdosen finden sich ab und an Weihnachtsplätzchen, natürlich selbstgemacht und oft über und über mit bunten Streuseln und sogar Glitzerstreuseln verziert. So lecker! Und so etwas findet sich in den Brotdosen nur im Advent, ansonsten ist das Frühstück ohne süße Leckereien. Dann die vielen Gespräche über den Weihnachtsmann. „Hast du ihn gesehen?“- „Ach was, es gibt doch keinen Weihnachtsmann!“- „ Woher willst du das denn wissen, er kann fliegen und durch Wände gehen!“ Und dann die Frage an mich:“ Hast du den Weihnachtsmann gesehen?“- „Ja, habe ich. Einmal aber nur, es war Abend, kurz vor Nikolaus. Ich wartete mit meiner Oma an der Straße auf ein Taxi oder so. Und da war er, mit Schlittten und Rentieren, am Himmel. Er flog eine Kurve und verschwand dann über dem Eversten Holz. Danach habe ich ihn leider nie wieder gesehen.“ Das überzeugt einige Kinder, aber nicht alle. „Ich glaub, das machen die Eltern. Dieses Jahr stelle ich aber wirklich eine Kamera auf.“
Auch die Schule an sich ist anders im Advent. Überall wird geschmückt und gebastelt. An jedem Morgen wird vorgelesen, im Kerzenschein (manchmal ist es auch eine Lichterkette). Wie hell doch eine Kerze die Klasse macht! Wenn die erste Kerze brennt, wird das große Licht ausgeknipst. Welch Unterschied zu vorher! Die Kinder werden dann oft ganz still und andächtig. Es wurde, in diesem Jahr jedoch leider nicht, auch gesungen. Lieder, die im Musikunterricht geübt wurden und bekannte Weihnachtslieder. Und dann, ganz plötzlich, sind die kleinen Pakete des Adventskalenders, die jeden Tag aufmerksam betrachtet und wohl auch befühlt wurden, alle verteilt. Die Ferien sind da und Weihnachten ist nicht mehr weit.
Susann Finger-Vosgerau
 

Zittern um ein Weihnachtspaket aus den USA Eine Geschichte von unserem Ehrenmitglied Kurt Sander (Jahrgang 1935). „Es war Ende 1946. Wir waren aus dem späteren Reichsgau Danzig/Westpreußen geflüchtet und hatten zuletzt hier in Etzhorn bei meiner späteren Adoptivmutter Martha Hunger, geb. Sander, eine neue Heimat gefunden. Hier erfuhr ich von einer in Berlin lebenden Tante, dass ich in den USA eine weitere Tante hatte (Schwester meiner Mutter). Sie kündigte mir zu Weihnachten 1946 (ich war 11 Jahre alt) ein Paket an. In der Zeitung las ich, dass in New York die Hafenarbeiter (Schlepperstreik) streiken würden und kein Schiff auf die Reise ging. Ich war sehr enttäuscht und fragte ständig meine Mutter, ob das Paket wohl rechtzeitig zu Weihnachten eintreffen würde. Meine Mutter beruhigte mich, dass wir das alles in Ruhe abwarten sollten. Unendlich groß war dann bei mir die Freude, als ich das langersehnte Paket nach der langen Reise am Heiligen Abend 1946 auf dem Gabentisch fand. Meine Tante hatte mir passende Pullover, Hemden, Schokolade und Kaffee/Tee geschickt. Es sollte für mich rückblickend nach der langen Flucht sowie den vielen Entbehrungen eines der schönsten Weihnachtsfeste gewesen sein.“

Kurt Sander, geboren in Rehhof/Kreis Stuhm. „Der Kreis Stuhm, von 1939 bis 1945 Landkreis Stuhm, war ein Landkreis, der zwischen 1818 und 1945 in Preußen bestand. Er gehört zu dem Teil von Westpreußen, der nach dem 1. Weltkrieg im Deutschen Reich verblieb und seitdem zur Provinz Ostpreußen gehörte. Heute liegt das ehemalige Kreisgebiet in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Am 26.10.1939 wurde der Landkreis Stuhm Teil des neugebildeten Reichsgaus Westpreußen, später Danzig-Westpreußen und des neuen Regierungsbezirks Marienwerder. Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt. Im Sommer 1945 wurde es von der sowjetischen Besatzungsmacht unter polnische Verwaltung gestellt. Die Bevölkerung des Kreises wurde in der Folgezeit größtenteils vertrieben.“ – Quelle Wikipedia.

Der AdventskalenderUnter Wikipedia findet man u.a. folgende Hinweise: „Ein Adventskalender gehört seit dem 19. Jahrhundert zum in der Zeit des . Der ist in verschiedenen Formen und Ausprägungen verbreitet, zeigt jedoch in der Regel die verbleibenden Tage bis an. Adventskalender zählen entweder in Bezug auf das oder auf den . Der erste Adventssonntag kann zwischen den 27. November und den 3. Dezember fallen) bis Weihnachten oder , während kalendarische Adventskalender am 1. Dezember beginnen und am 24. Dezember, dem , enden. Adventskalender sollen, ähnlich wie der , die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest „verkürzen“ und die Vorfreude steigern. Ursprünglich aus einer Sitte Deutschlands stammend, gehören Adventskalender heute in christlich geprägten Ländern zur Vorbereitung auf das Fest der Geburt . im deutschsprachigen Raum haben vor allem Kinder einen Adventskalender. Gleichwohl gibt es auch solche, die eher für Erwachsene angelegt sind. Im Handel weit verbreitet sind Kalender, die mit weihnachtlichen Motiven bedruckt sind und an denen sich kleine Türen öffnen lassen, hinter denen sich Bilder, Sprüche, Süßigkeiten oder andere Überraschungen befinden. Ebenso werden selbstgebastelte Kalender verwendet, denen oft ein ähnliches Prinzip zugrunde liegt.“
 

Ateliers Alte Brennerei morgen geöffnet – Am 1. Advent sind die Ateliers von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Auf dem Programm stehen weihnachtliche Duette von Katharina Melloh und Julia Mehrens (im Freien) sowie die Pralinenherstellung mit Bernd Theilmann. Es gelten die allgemeinen Corona-Vorschriften und das Hygiene-Konzept der Alten Brennerei.
 

Zur Adventszeit: Eine Christmas Box vom Patentkrug – Der Patentkrug, Telefon 4806000, macht für diese Zeit ein besonderes Angebot: „Christmas Box - Die perfekte Geschenkidee für Familie, Freunde oder Kollegen. Verschenken Sie gemeinsame Zeit und unterstützen Sie lokale Unternehmen. Unsere Patentkrug Christmasbox ist ab dem 1. Advent zur Abholung bereit. Christmas Box: Neben einem Gutschein unseres Hauses Ihrer Wahl, erwarten Sie in unserer Christmasbox kleine weihnachtliche Überraschungen zum Dekorieren, Schlemmen und Genießen. Verschenken Sie gemeinsame Zeit und unterstützen Sie lokale Unternehmen.

In einer Woche, Samstag, 5. Dezember, an dieser Stelle: - „Gedanken zum 2. Advent“ mit Beiträgen unserer Pastorin Ines Heinke, von Karl Prezek „Heiligabend 1939 noch fast wie immer“, Wissenswertes über den Nikolaus, sowie klassische Weihnachtskekse. Gute Unterhaltung.

Gustav Backhuß-Büsing, Etzhorn, 28. November 2020

 

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